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Google stellt Gems auf Skills um: Was du jetzt tun musst

Google migriert die Gemini-Gems zu Skills. Für private Konten gilt: ab 17. November nur noch Lesezugriff, ab 17. Dezember sind die Gems weg. Was automatisch passiert, was du mit deinen Dateien tun musst und wie die neuen Skills funktionieren.

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Symbolgrafik: Zauberstab-Symbol in der Mitte, verbunden mit Gem, Frist, Download, Datei-Warnung, @-Zeichen und Ebenen

Wenn du dir in Gemini eigene Gems gebaut hast, solltest du jetzt kurz aufpassen. Google stellt die Gems auf Skills um. Für private Google-Konten heißt das konkret: Ab dem 17. November 2026 kannst du deine Gems nur noch ansehen, nicht mehr nutzen oder bearbeiten, und ab dem 17. Dezember sind sie ganz verschwunden. Die gute Nachricht: Deine Gems werden automatisch zu Skills. Die wichtige Nachricht: Bei deinen hinterlegten Dateien gibt es einen Haken, und genau da musst du eventuell handeln. Hier die Fakten und die Schritte.

Was passiert, und ab wann

Google löst die Gems ab und ersetzt sie durch Skills. Der Zeitplan hängt davon ab, mit welchem Konto du angemeldet bist. Alle Angaben laut Google.

KontoWas passiertWann
Privates Google-Konto (ab 18)Gems werden zu Skills, nur noch Lesezugriff17. November 2026
Privates Google-Konto (ab 18)Gems werden ganz entfernt17. Dezember 2026
Privates Konto unter 18Migration zu Skillsspäter, Infos folgen
Workspace Unternehmen und NonprofitMigration zu SkillsMärz 2027
Workspace BildungseinrichtungenMigration zu SkillsJuni 2027

Im Zuge der Umstellung stellt Google im November außerdem Opal ein, das Experiment zum Bauen von Mini-Apps, sowie die Gems aus Google Labs. Für Geschäfts- und Bildungskonten ist also noch viel Zeit, für private Konten wird es dagegen jetzt konkret.

Was sind Skills überhaupt?

Skills sind wiederverwendbare, eigene Anweisungen, mit denen du festlegst, wie Gemini für dich arbeitet. Statt denselben Prompt für eine wiederkehrende Aufgabe immer wieder einzutippen, speicherst du ihn einmal als Skill. Drei Dinge machen sie flexibler als die alten Gems:

  • Direkt in jedem Chat: Du rufst einen Skill mit einem Schrägstrich auf (bald mit einem @), gefolgt vom Namen. Kein Wechsel in eine eigene Gem-Oberfläche mehr nötig.
  • Automatische Erkennung: Gemini erkennt selbst, wann ein Skill zu deiner Anfrage passt, und wendet ihn an.
  • Kombinierbar: Du kannst mehrere Skills in einem Chat zusammen nutzen, um komplexere Aufgaben zu lösen. Aktiv sein können bis zu 100 gleichzeitig.

Spannend für alle, die mit mehreren KI-Systemen arbeiten: Skills basieren auf einer einfachen Textdatei namens SKILL.md. Du kannst damit sogar Skills importieren, die du auf anderen Plattformen erstellt hast. Genau dieses Format nutzt auch Anthropics Claude, hier entsteht also gerade ein gemeinsamer Standard für wiederverwendbare KI-Anweisungen. Das Prinzip dahinter ist dasselbe wie bei einem Second Brain für KI: einmal sauber hinterlegen, immer wieder nutzen.

Werden meine Gems automatisch zu Skills?

Ja. Wenn Google die Gems entfernt, werden deine Gems automatisch als Skills neu erstellt, inklusive der unterstützten Dateien. Du musst also nichts tun, um die Anweisungen zu behalten. Wenn du nicht bis zur automatischen Migration warten willst, kannst du ein Gem auch jetzt schon manuell als Skill neu anlegen: Gem öffnen, Name, Beschreibung und Anweisungen in einen neuen Skill kopieren, fertig. Hat dein Gem Wissensdateien, lädst du sie herunter und hängst sie an den neuen Skill an.

Der eigentliche Haken: deine Dateien

Hier liegt der Grund, warum du jetzt kurz hinschauen solltest. Nicht alles wird mitmigriert. Zwei Dinge sind wichtig:

  • Größenlimit: Ein Skill fasst maximal 100 MB an Dateien. Ist dein Gem größer, entfernt Google bei der Migration automatisch zuerst die größten Dateien, bis das Limit passt.
  • Nicht unterstützte Dateitypen: Einige Formate werden gar nicht übernommen, darunter GitHub-Dateien, Audio- und Videodateien, die älteren Office-Formate DOC, XLS und PPT sowie Archive wie ZIP, RAR, 7Z, TAR und GZ.

Für private Konten gilt: Was du behalten willst, solltest du vor dem 17. Dezember 2026 aus deinen Gems herunterladen. Danach sind die Gems und die zugehörigen Dateien in den Gemini-Apps nicht mehr verfügbar.

Was du jetzt tun solltest

Kein Grund zur Eile, aber ein guter Moment für einen kurzen Check:

  • Bestandsaufnahme: Hast du Gems, und welche Wissensdateien hängen daran?
  • Wichtige Dateien sichern: Lade alles herunter, was du behalten willst, besonders die nicht unterstützten Formate, bei privaten Konten bis spätestens 17. Dezember.
  • Optional früher umsteigen: Wenn du ein Gem schon jetzt als Skill brauchst, leg es manuell neu an, statt auf die automatische Migration zu warten.
  • Grenzen prüfen: Manche Gem-Funktionen können Skills noch nicht. Dazu gehören aktuell Deep Research, Canvas, Lernhilfe sowie das Erstellen von Video und Musik. Wenn ein Gem davon lebt, warte mit dem Umstieg oder plane eine Alternative.
  • Für Unternehmen: Mit Workspace hast du bis 2027 Zeit, aber plane die Umstellung jetzt schon in deine KI-Routinen ein.

Meine Einordnung

Hinter dem Namenswechsel steckt mehr als Kosmetik. Skills sind der flexiblere Baustein: direkt im Chat, automatisch erkannt, kombinierbar und über das SKILL.md-Format sogar zwischen Systemen übertragbar. Für dich heißt das, dass sich wiederverwendbare Arbeitsanweisungen langsam zum Standard entwickeln, egal ob bei Google oder Anthropic. Wer seine wiederkehrenden Aufgaben einmal sauber als Skill beschreibt, spart dauerhaft Zeit und bekommt gleichmäßigere Ergebnisse.

Mein Rat bleibt praktisch: Lass dich von der Umstellung nicht stressen, die Migration läuft automatisch. Nimm dir nur zehn Minuten, um deine wichtigen Dateien zu sichern, bevor die Frist läuft. Genau solche kleinen Wartungsschritte sind es, die am Ende den Unterschied machen.

Übrigens: Wenn du überlegst, wie du wiederkehrende Aufgaben in deinem Unternehmen als Skills sauber aufsetzt, egal in welchem KI-System, erreichst du mich für ein kostenloses Erstgespräch einfach über das Kontaktformular. Lass uns unverbindlich austauschen, ich freue mich. Mehr dazu findest du unter Interne KI-Tools und Wissenssysteme.

Häufige Fragen

Ab wann werden Gems zu Skills?

Bei privaten Google-Konten ab 18 Jahren werden die Gems am 17. November 2026 zu Skills und sind dann nur noch mit Lesezugriff verfügbar. Am 17. Dezember 2026 werden sie ganz entfernt. Für Workspace-Konten von Unternehmen und Nonprofits erfolgt die Migration im März 2027, für Bildungseinrichtungen im Juni 2027. Alle Angaben laut Google.

Werden meine Gems automatisch zu Skills, oder muss ich das selbst machen?

Automatisch. Google migriert deine Gems und die unterstützten Dateien selbst zu Skills. Du kannst ein Gem aber auch manuell früher als Skill neu anlegen, indem du Name, Beschreibung, Anweisungen und Dateien überträgst.

Was passiert mit den Dateien in meinen Gems?

Unterstützte Dateien wandern mit. Nicht übernommen werden unter anderem GitHub-Dateien, Audio- und Videodateien, die älteren Office-Formate DOC, XLS und PPT sowie Archive wie ZIP und RAR. Zusätzlich gilt ein Limit von 100 MB pro Skill, bei Überschreitung entfernt Google zuerst die größten Dateien. Sichere bei privaten Konten alles Wichtige vor dem 17. Dezember 2026.

Was können Skills noch nicht, was Gems konnten?

Derzeit funktionieren einige Gem-Funktionen noch nicht mit Skills, darunter Deep Research, Canvas, Lernhilfe sowie das Erstellen von Video und Musik. Google kündigt an, dass Skills in den kommenden Wochen weitere Funktionen bekommen, etwa das Teilen mit anderen und Dateien aus Google Drive.

Gilt das auch für mein Firmen- oder Schulkonto?

Ja, aber später. Workspace-Konten von Unternehmen und Nonprofits werden im März 2027 migriert, Bildungskonten im Juni 2027. Du hast dort also mehr Zeit, solltest die Umstellung aber in deine Planung aufnehmen.

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Quellen

Diese Zusammenfassung wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell kuratiert. Für Details bitte den verlinkten Originalquellen folgen.